Seit dem ich wieder angefangen habe zu fotografieren finde ich „Street“ besonders spannend. Dem Wunsch alltägliche und dennoch besondere Situationen unverfälscht im Bild festzuhalten stehen manchmal Scheu, Scham, Zurückhaltung und teilweise auch Angst gegenüber.

Zumindest geht es wohl vielen Fotografen so. Mark Cohen, self-described as „surrealistic action photographer“, hat da offensichtlich weniger Probleme mit.

Street hat immer was mit eindringen in die Privatssphäre zu tun. Besonders, da man die Leute nicht vorher fragen kann. Es ist nicht mehr das selbe Bild, wenn die fotografierten Leute wissen, dass sie fotografiert werden. Andere Fotografen versuchen das Problem zu lösen, in dem Sie mit langen Brennweiten arbeiten. Was wiederum für Viele eher was mit Paparazzitum als mit Street zu tun hat. Die meisten „Streeter“, die ich kenne, versuchen eher unauffällig mit kleiner Kamera und natürlich ohne Blitz unbemerkt das Bild nahe am Subjekt zu machen. Mark Cohen ist da anders. Aber nicht der Einzige.

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