Gestern Abend war es soweit, die Ausstellung mit rund 250 Werken Polkes im Museum Ludwig wurde feierlich eröffnet.

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Wie bei einer solchen Eröffnung üblich, gibt es viele Leute die etwas zu sagen haben. Leute vom Museum, der Kultur, der Politik und was weiß ich noch. Auch leider üblich; es geht in diesen Reden selten so richtig um den Inhalt der Ausstellung. So war es hier auch. Dankenswerterweise haben die Sponsoren, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, auf ihre Reden verzichtet.

Das reichlich vorhandene Publikum applaudierte meinem Gefühl nach den Nicht-Rednern am meisten zu.

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Nach dem die Reden vorbei waren und das Publikum die Ausstellung betreten durfte bot sich ein Bild, wie ich es noch nie in einem Museum sah. Es erinnerte an Berichte von Sommerschlussverkaufseröffnungen, wie es sie vor sehr langer Zeit gab.

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Zu der Ausstellung selber kann ich nicht viel sagen, da ich ob der Massen relativ schnell die Flucht ergriffen habe 🙂 Polke hätte hier wahrscheinlich seinen Spass gehabt, war er doch dem elitären Kunstzirkus abgewandt und machte sich gerne Lustig über Selbigen. Und allzu elitär ging es hier wirklich nicht zu. Eine solche Eröffnung mal erlebt zu haben ist irgendwo zwischen spannend und witzig. Aber Ruhe und Zeit für die Werke fand ich dabei nicht. Ist aber auch nicht schlimm, die Ausstellung ist bis zum 5. Juli 2015 im Ludwig zu sehen. Da bleibt noch viel Zeit.

Ich bin sehr gespannt, da Polke humorvoll, respektlos, extrem und wohl auch vieles andere war. Einfach vielschichtig. Und weil er mit vielen Medien gearbeitet hat. Unter anderem der Fotografie.

Museum Ludwig

 

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